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Die Deutsche Schule Bariloche
wird von Schülern ab dem Kindergarten bis hinauf zur 12. Klasse besucht.
Der Sprachunterricht ist auf das Deutsche Sprachdiplom des Kultus Ministeriums
Köln ausgerichtet , auf das in sechs Wochenstunden in differenzierten Förderkursen
hingearbeitet wird.
In den ersten Jahren geht es hauptsächlich um Verständigungslernen, das vom
Umfeld des Kindes ausgeht, um dann in den höheren Klassen die mündliche und
schriftliche Sprachkompetenz mit ihren grammatikalischen Fertigkeiten den
vielfältigen Anforderungen der Gesellschaft gerecht zu werden.
Der Unterricht wird von einem vermittelten Lehrer und von fünfzehn deutsch -
argentinischen Lehrkräften gehalten.
So wie an anderen Schulen in Lateinamerika, wird auch die deutsche Abteilung
dieser Institution durch eine fachliche und materielle Unterstützung des BVA
gefördert.
Das argentinische Abschlußprofil der Schule ist ein Wirtschaftsabitur mit
verstärkten Fremdsprachenkenntnissen (Deutsch – Englisch)
Während des 11. Schuljahres haben die Schüler die Möglichkeit im Rahmen eines
Austauschprogramms von einem dreimonatigen
Deutschlandaufenthalt zu profitieren.
San Carlos de Bariloche wurde 1902 gegründet. Es liegt 1.700 km
südwestlich von Buenos Aires am Fuße der Anden und ist auf Grund seiner
schönen Umgebung beliebtes Ziel für internationalen Tourismus. Bereits in den 30er Jahren
entwickelte sich der Ort zum damals größten
Skigebiet in Südamerika. Er ist schon
zuvor als Paradies für Lachs und Forellenangler bekannt gewesen.
Schon wenige Jahre nach der Ortsgründung beschlossen die
deutschsprachigen Einwanderer, eine Kirche zu bauen und eine Schule zu gründen.
Kurze Geschichte
Die
Kirche wurde nie gebaut, doch begann die Lehrtätigkeit der kleinen Immigrantenschule
am 20. Januar 1908. Deutschsprachige Pastoren aus Puerto Montt, Chile, waren die
ersten Lehrer. Die Schule war erfolgreich, krankte jedoch ständig an Geldmangel für
die Lehrer und mußte schließlich während des zweiten Weltkrieges ihre Pforten
schließen.
Erst Anfang der 50er Jahre dachte die nun durch neue Einwanderung
erheblich an Zahl gewachsene deutschsprachige Gemeinde an die Wiedereröffnung der
Schule, die schließlich am 7. September 1953 festlich begangen wurde. Träger der
Schule ist seither der Deutsch-Argentinische Kulturverein von Bariloche, der
sich -in gleicher Weise wie die Gründer- zum Ziel gesetzt hat, die deutsche Sprache
zu pflegen und den Schülern deutsche Kulturwerte zugänglich zu machen.
Zunächst begann man mit dem
Kindergarten und den unteren Klassen,
doch sehr schnell stieg die Zahl der Schüler, bedingt durch den explosionsartigen
Bevölkerungszuwachs der Stadt und den guten Ruf der Schule als ausgezeichnete
Lehranstalt. Wie zur Zeit der Gründer war es für alle Schüler Pflicht, dem
Deutschunterricht beizuwohnen und die verlangten Prüfungen in dieser Sprache
abzulegen.
Bis in die 70er Jahre hinein stieg die Zahl der Schüler ständig,
deshalb begann der Vorstand mit dem Aufbau einer Sekundarabteilung. Der Baubeginn war
1978, und zugleich begann auch der erste Jahrgang der "Secundaria" mit dem
Unterricht, zunächst in einem Raum der Primaria, bis die ersten Klassenräume in
einem Neubau zur Verfügung standen. Schrittweise wurden dann von Jahr zu Jahr
weitere Klassenzimmer eingerichtet.
Obwohl man hoffte, daß dieses Bauobjekt für eine längere
Zeitspanne ausreichen würde, litt die Schule bald wieder an Platzmangel. So wurde
1993 ein neues großes Bauvorhaben begonnen, um allen Anforderungen der nächsten
Jahre gewachsen zu sein. Beschleunigt wurde dieser Entschluß durch die Entscheidung,
in diesem Jahre eine Abendhochschule einzurichten, um den Abiturienten, die aus
verschiedenen Gründen nicht an den Universitäten in den großen Zentren studieren
können, hier am Ort eine Fortbildungsmöglichkeit zu geben.
2001 konnten die letzen sechs Räume
fertiggestellt werden.
Bau -
Gebäude

Die Schule ist darüber hinaus mit ca. 800 Schülern seit 1995 die
größte deutsch-argentinische Schule im Landesinnern Argentiniens. Ziel der Schule
ist es, den Schülern spanischen und deutschen Unterricht, argentinische und deutsche
Bildungsinhalte und ein wirklichkeitsgerechtes Bild der beiden Länder zu vermitteln.
Sie befähigt so die Schüler zur Begegnung mit anderen Völkern und Kulturen und
erzieht sie zu Weltoffenheit und internationaler Verständigung
Mehr über unsere Schule:
"Auf
den Pfaden unserer Geschichte"
Besuch
der Praktikantin Heidi Beyer
Besuch de Praktikantin Carolin
Nistler
Bewegte
Schule - Unser Schulhof, ein Spielhof für Kinder
Digitaler Text:
Bariloche, die Gegend um den Nahuel Huapi See
Kurze Geschichte der Jahre
1500 bis 2003
Beschreibung von Bariloche in
Wikipedia
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